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Was ist Ultimate Frisbee?
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Ultimate Frisbee ist eine der schnellsten Teamsportarten überhaupt.
Ziel des Spieles ist es, ein Wurfscheibe in der gegnerischen Endzone zu fangen.
Dabei ist den Spieler nur erlaubt zu laufen, wenn sie selbst nicht im Scheibenbesitz sind.
Sobald gefangen wurde, ist lediglich ein Sternschritt erlaubt.
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Geschichte der Fliegenden Scheiben
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San Luis Obispo ist ein kleiner Ort in Californien, genau zwischen Los Angeles und San Francisco. Hier wurde 1948 von den beiden Weltkriegsveteranen Fred Morrison und Warren Franscioni die erste Plastik-Wurfscheibe entwickelt. Geworfen werden Scheiben-ähnliche Dinge wie Kuchenformen oder Farbdosendeckel schon seit sie erfunden wurden, jedoch waren der Verschleiß und die Verletzungsgefahr bei diesen Metall-Scheiben recht hoch. Genau zum richtigen Zeitpunkt kam daher die Entwicklung des Kunststoffes durch die Kriegsindustrie, aber auch der Hype um die Landung einer „Fliegenden Untertasse“ in Roswell ein Jahr zuvor war bei der Vermarktung des neuen Spielzeugs als „Flying Saucer“ hilfreich. Der große Durchbruch kam allerdings erst, als man einen Vertrag mit einer Firma unterzeichnete, deren bis dahin einziges Produkt eine Holzschleuder war. Der Name der Firma leitete sich vom Geräusch ab, welches die Geschosse beim Abschuss machten – Wham-O. Einer der Wham-O-Produzenten war es auch, der in den 50er Jahren in Yale Studenten dabei beobachtete, wie sie Kuchenformen der Bäckerei „Frisbie Pie Co.“ warfen und dabei jedesmal den Warnruf „Frisbie!“ ausstießen. Er nahm die Idee mit nach Hause und ließ, wenn auch falsch geschrieben, den Namen „Frisbee“ als Warenzeichen eintragen. Seit 1958 werden nun Wham-O Frisbees verkauft.
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Geschichte des Ultimate
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In dem kleinen Örtchen Maplewood, N.J. vor den Toren New Yorks entwickelten Mitglieder des Schülerrates und der Schülerzeitung der Columbia High School als scherzhaften Gegenpart zum allzu seriösen Football einen neuen einzigartigen Teamsport – Ultimate Frisbee. Der Name des federführenden, treibenden Parts bei der Festlegung der Regeln wird auch Nicht-Spielern bekannt vorkommen. Joel Silver, heute einer der bekanntesten Film-Produzenten Hollywoods, wurde damals belächelt, als er die Vision äußerte, dass dieser Sport eines Tages überall auf der Welt ausgeübt werden würde. Am Anfang stand das sogenannte Frisbee-Football als Möglichkeit für die eher unsportlichen Mitglieder der Zeitung und des Schülerrates, einen eigenen Sport ausüben zu können, ohne von den Sportstars ihrer High School übertrumpft zu werden. Schon während der ersten Spiele modifizierten Silver und seine Freunde die Spielregeln, indem sie die ein oder andere Regel aus dem Basketball, Hockey oder auch dem europäischen Fußball experimentell einführten.
So durfte man mit der Scheibe nicht mehr laufen und ein Bodenkontakt der Scheibe führte zum sofortigen Wechsel der angreifenden Mannschaft. Da man sich nicht auf die Definition eines Fouls einigen konnte, legte man dieses fest als „jedwede Aktion, welche beim Gegner zum Zorn führt“. Der heute als wichtigste Regel des Ultimates bekannte „ Spirit Of The Game“, der jeden Spieler dazu verpflichtet sein Spiel fair und entsprechend der Regeln zu gestalten, spielte damals noch keine Rolle, da die Erfinder ihren Sport ohnehin als „Gentlemen Sport“ und „ kollegiales Spiel“ betrachteten. Das erste bekannte Punktspiel fand im Herbst 1968 vor der Columbia High School statt. Gegner waren zum einen die Mitglieder des Schülerrat, zum anderen die Zeitungsredaktion. Es endete mit einem 11:7 für die Schülerzeitung. Mit dem Ende ihrer Schulzeit beschlossen die Spieler, die Regeln endlich schriftlich festzuhalten und obwohl viele dieser Regeln sich bis heute geändert haben, ist Ultimate Frisbee bis heute weitgehend das geblieben, was man 1968 auf dem Parkplatz der Columbia High School beobachten konnte. Da die Spieler beider Teams zu den eher besseren Schülern zählten, fand der Sport in der Folgezeit schnell Verbreitung auf den Colleges und Universitäten der Vereinigten Staaten und in den 80er Jahren dann auch den Weg über den Ozean nach Europa und Asien. Die Tradition eines Thanks-Giving-Matches zwischen Schülern und Ehemaligen der Columbia High School wird bis heute fortgeführt.
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Regeln des Ultimate Frisbee
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Das heutige Ultimate Frisbee Regelwerk ist ein Wust aus vielen, sich ständig vermehrenden und spezialisierenden Festlegungen, die jede Eventualität auf dem Spielfeld abdecken sollen. Zu den wichtigsten gehören, dass das Spielfeldes so lang wie ein Fußballfeld und halb so breit ist, sowie die Abmessungen der Endzonen innerhalb des Feldes und die Festlegung der Spielerzahl auf 7 pro Mannschaft (bzw. 5 in der Halle und am Strand). Weiterhin ist zu beachten, dass Spieler mit der Scheibe sich bis auf einen Sternschritt nicht bewegen dürfen und das gesamte Spiel körperlos abläuft, sich die Spieler also nicht schubsen oder abdrängen dürfen. Ein Punkt wird erzielt, wenn es einer Mannschaft gelingt, durch gezielte Würfe zwischen den eigenen Teammitgliedern die Scheibe bis in die Endzone des Gegners zu tragen. Die verteidigende Mannschaft kann dabei durch geschicktes Abdecken der Angreifer oder der Flugwege der Scheibe, diese abzufangen oder einen Wurf so schwer zu machen, dass die Scheibe ihren Empfänger nicht erreicht und zu Boden bzw. ins Aus geht, um dann ihrerseits in den Angriff zu kommen.
Die heute weitaus wichtigste und von allen Spielern am meisten respektierte Regel ist der schon erwähnte „Spirit Of The Game“, der die Verantwortung für ein faires Spiel an jeden einzelnen Spieler überträgt. Im offiziellen Regelwerk heißt es dazu:
„Ultimate hat seit seiner Entstehung auf Sportgeist vertraut, wodurch die Verantwortung für Fairplay dem Spieler selbst gegeben wird. Es wird hoher kämpferischer Einsatz zwar gefördert, dieser darf aber niemals auf Kosten der Verpflichtung der Spieler zum gegenseitigen Respekt, des Festhaltens an vereinbarten Spielregeln oder der Freude am Spiel gehen. Die Ultimate-Regeln stellen Richtlinien dar, die beschreiben, wie das Spiel durchgeführt wird. Es wird davon ausgegangen, dass kein Ultimate-Spieler die Regeln absichtlich verletzt; daher gibt es keine strengen Strafen für unabsichtliche Übertretungen, sondern nur Verfahren, das Spiel so fortzusetzen, als hätte es keinen Zwischenfall gegeben.“
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